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Der Twanntunnel befreit Twann vom Durchgangsverkehr und erhöht die Lebensqualität der Bevölkerung im Dorf. Der Kanton Bern plant und projektiert das Bauwerk im Auftrag des Bundes.

Seit der Eröffnung der A5 am Bielersee vor fast 50 Jahren leidet Twann unter dem Durchgangsverkehr auf der Hochleistungsstrasse. Nun ist ein Ende dieser Situation in Sicht: In den kommenden Jahren wird endlich ein Umfahrungstunnel gebaut. Er wird von der lärmgeplagten Bevölkerung schon lange gefordert.

Mit dem Twanntunnel wird der Durchgangsverkehr das Dorf im Berg umfahren. Dann kann die breite Schneise der bestehenden Ortsdurchfahrt zurückgebaut und ortsverträglich umgestaltet werden. Die Bedingungen für den Velo- und den Fussverkehr werden dabei verbessert und es werden attraktive öffentliche Räume gestaltet.

Planauflage 2019: Darum geht es

Für den Twanntunnel liegt seit 2010 ein vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigtes Ausführungsprojekt vor. Infolge der Beschwerden von zwei Schutzorganisationen hat das Bundesverwaltungsgericht die Plangenehmigung für einen Teil des Twanntunnels 2016 wieder aufgehoben, nämlich für den Bereich des Ostportal und des Halbanschlusses Twann.

Für diesen Abschnitt hat der Kanton Bern als Planungsbehörde in der Folge eine optimierte Lösung ausgearbeitet. Sie wurde vom 1. bis 30. November 2019 öffentlich aufgelegt. Gegenstand des laufenden Plangenehmigungsverfahrens ist einzig das Ostportal mit dem offenen Abschnitt des Halbanschlusses Twann. Im Bereich des bergmännisch ausgebrochenen Abschnitts des Twanntunnels behält das 2010 vom UVEK genehmigte Ausführungsprojekt seine Gültigkeit.

Alles Wichtige zur öffentlichen Auflage 2019

Informationen zum öffentlich aufgelegten Ausführungsprojekt «A5 Twanntunnel, Ostportal» finden Sie unter Info aktuell. Dokumente und illustrative Visualisierungen sind unter Downloads verfügbar.

Insgesamt sind 80 Einsprachen eingegangen, davon wurden rund 30 vom UVEK abgewiesen. Das Tiefbauamt des Kantons Bern erarbeitet derzeit die Stellungnahme zu den Einsprachen zu Handen des UVEK.